Wissenswertes zum Thema Schlaf! Wer gut schläft, wacht ausgeruht auf, ist leistungsfähig und kann den Tag dynamisch beginnen. Wenn man bedenkt, dass man ca. 1/3 des Lebens im Bett verbringt, ist die richtige Wahl des Bettes, des Lattenrostes und der Matratze von besonderer Bedeutung. Bedeutende Schlafforscher haben herausgefunden, dass uns ein erholsamer Schlaf hilft, das tägliche Leben erfolgreich und aktiv zu meistern und „ganz schön ausgeschlafen zu sein“. Über 150 Mal drehen wir uns beim Schlafen um. Unser Schlafsystem sollte sich daher ergonomisch an die individuelle Schlafposition anpassen, die Wirbelsäule abstützen und damit den Körper wohltuhend entlasten. Keine Matratze hält ewig! Eine neue, gute Matratze ist wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden. Matratzen haben eine Lebensdauer von 8 Jahren – länger sollte man eine Matratze aus gesundheitlichen und hygienischen Gründen nicht behalten.
Das Maß des Bettes großzügig wählen! Für die Länge gilt: ausgestreckter Körper plus mindestens 20 cm. Als Paar sollten Sie sich am besten 180 cm Liegefläche teilen, bestehend aus zwei Matratzen. Bei einer einteiligen Doppelbettmatratze schränkt jeder Liegepositionswechsel des Partners die eigene Schlafqualität ein.
Tipps zur Schlafzimmergestaltung. * Platzieren Sie das Bett möglichst nicht an einer Außenwand und vermeiden Sie Zugluft. Besonders harmonisch ist es, in Richtung des Sonnenaufgangs zu schlafen und am Morgen von den ersten Strahlen geweckt zu werden. * Schlafen muss der Erholung dienen. Verzichten Sie daher auf grelle, leuchtende Farben. Pastelltöne und sonnige Farben schaffen eine warme Atmosphäre. * Ein gemütliches Ambiente entsteht durch dekorative Akzente, wie kleine Beistellmöbel, Dekokissen auf dem Bett, gerahmte Fotos oder Vasen. * Achten Sie auf sanftes Licht, das hell genug ist, aber nicht grell und ungemütlich wirkt. Geeignet sind kleine Lampen am Bett oder Stehlampen mit Dämmfunktion.
Das perfekte Bettklima ist entscheidend.. * Um ein günstiges Gesamtklima zu erreichen, dürfen die Körper-, Bett- und Raumtemperatur nicht zu stark auseinander liegen. Sowohl ein zu kaltes als auch ein zu warmes Bettklima können den Schlaf stören. Achten Sie daher auf die Wärmepunkte Ihrer Zudecke. * Die Größe der Zudecke ist entscheidend für einen erholsamen Schlaf. Ab einer Körpergröße von 180 cm ist einen Zudecke von 140x220 cm empfehlenswert. * Ein sanftes Ruhekissen sollte nicht zu prall bzw. zu hart gefüllt sein, damit es sich in die orthopädisch richtige Form drücken lässt. Empfehlenswert sind Kissen, bei denen man die Füllmenge anpassen kann.
Mit einem Wasserbett liegen Sie richtig! Einschlafschwierigkeiten kommen oft dann vor, wenn die Erlebnisse des Tages noch nicht verarbeitet wurden und wir nicht abschalten können. Entspannend auf den Gesamtorganismus wirkt eine Wasserbettmatratze. Die wohlige Wärme und gleichmäßige Stützung des ganzen Körpers wirkt sich auf Stimmung und Wohlbefinden aus, so dass wir viel eher zur Ruhe kommen. Wissenschaftliche Untersuchungen in Schlaflabors haben erwiesen, dass wir uns in einem Wasserbett viel weniger drehen oder wälzen, als auf einer herkömmlichen Matratze. Schon eine kurze, aber tiefe Schlafdauer kann uns helfen, zu regenerieren. Es kommt nicht auf die Dauer des Schlafes an, sondern mehr noch auf die Qualität. Körper, Geist und Seele können entspannen und wir tanken wieder neue Lebensenergie. Durchschlafschwierigkeiten können verschiedene Ursachen haben, auch hier können die Erlebnisse des Tages eine Rolle spielen, doch auch körperliche Ursachen spielen eine Rolle. So kann eine Verschiebung der Wirbelsäule und Druck auf bestimmte Bandscheiben unseren Schlaf stören. Hier hilft die gleichmäßige Stützung des Körpers durch ein Wasserbettsystem. Das unnachahmliche hydraulische Prinzip eines Wasserbettsystems trägt und stützt die gesamte Wirbelsäule. Die Muskulatur entspannt, die Bandscheiben werden entlastet. Es entstehen keine Druckstellen, wie auf einer herkömmlichen Matratze. In den ersten 90 Minuten nach dem Einschlafen befinden wir uns in der tiefsten Phase des Schlafes. Danach tauchen wir immer wieder in eine Phase des oberflächlichen Schlafes, REM-Phase, auf. Die REM-Phase heißt rapid-eye-movement, da in dieser Phase die Augen unter dem geschlossenen Lid schnell bewegt werden. Dies ist die Zeit, in der wir träumen. Der Schlaf ist nicht mehr so tief und erholsam. Oft drehen und wenden wir uns. Diese Phasen des Tiefschlafes und des leichten Schlafes wechseln sich im Laufe der Nacht immer schneller ab. Hier unterstützt das Wasserbett die Dauer der Tiefschlafphase. Sie liegen fast schwerelos, gewärmt und gestützt. Ihr Körper kann sich entspannen, da Sie sich nicht mehr so häufig drehen müssen. Allgemein kann man zwei verschiedene Schlaftypen unterscheiden: Die einen werden erst nach Mitternacht müde und schlafen dann gerne bis in den späten Vormittag, die anderen gehen früh zu Bett und sind auch morgens schnell auf den Beinen. Beide Schlaftypen finden ausreichend Erholung, wenn sie sich an ihre körpereigenen Rhythmen halten können. Je mehr Sie Ihren Tagesablauf danach einrichten können, zu welchem Typ Sie gehören, desto erfrischter und leistungsfähiger sind Sie. Wichtig für einen gesunden Schlaf ist immer die Regelmäßigkeit über alle Nächte hinweg. In einem Wasserbett dauert die Tiefschlafphase länger an, man könnte also sagen, dass jeder Schlaftyp davon profitiert, weil wir weniger Zeit für die Regeneration benötigen.
Welcher Matratzenkern bedeutet was? Matratzen mit Federkern: Hauptbestandteil sind Stahlfedern im luftigen Innersten, die von mehreren Schichten unterschiedlicher Materialien umgeben werden (s. Mantel-Materialien). Bei wachsender Belastung federn Taillen-Federn, z.B. Bonnell-Federn stärker ab. Endlosfederkerne bieten aufgrund der deutlich höheren Federanzahl eine bessere individuelle Körperunterstützung. Matratzen mit Taschenfederkern: Bis zu 500 einzelne Stahlfedern sind in Stofftaschen eingenäht und aneinandergereiht. Vorteile: Geräuschloses Federn. Zwischen Tonnen- und Zylinderfederkernmatratzen gibt es deutliche Qualitätsunterschiede. Matratzen mit Latex-Kern: Latex wird aus der Milch des Gummibaums oder synthetisch hergestellt, in einem aufwendigen Verfahren geschäumt, in unterschiedliche Luftkammerformen "gebacken" und mit anderen Materialien vermischt. Das Ergebnis ist hochelastisch; dabei sinkt lediglich der belastete Punkt ein, nicht dessen unbelastete Umgebung. Allergiker-Empfehlung: Latexmatratzen sind staubfrei und keimtötend. Kaltschaum-Matratzen: bieten körperfreundlichen Liegekomfort, absolute Langlebigkeit und Formbeständigkeit bei starker Belastung. Diese Matratzen bieten ein optimales Mikroklima und leiten die Feuchtigkeit ab. Kokos-Matratzen: sind ideal für den festen Liegekomfort. Der luftdurchlässige Kokoskern wirkt zusätzlich feuchtigkeitsregulierend. Silverline-Matratzen: bieten optimale antistatische Wirkung, verhindern die Bildung unangenehmer Gerüche und sind abschirmend gegen elektromagnetische Wellen. Besonders für Allergiker zu empfehlen. Sensipur-Matratzen: bieten durch den thermoaktiven Spezialschaum optimalen Liegekomfort für gleichsam schwereloses Liegen. Der Spezialschaum reagiert auf Körperwärme und Druck. So erreichen Sie beste Körperanpassung, verhindern Druckstellen und vermeiden Verspannungen.
Pflegetipps für die Matratze auf einen Blick: Matratze regelmäßig wenden, und zwar Kopf- und Fußteil sowie Unter- und Oberseite. Eine Matratze sollte immer gut durchlüftet werden, damit sich keine Feuchtigkeit staut. Insbesondere Latexmatratzen sollten öfters hochkant aufgestellt werden - sogar täglich, wenn sie in einem geschlossenen Bettkasten liegt. Statt Absaugen besser mit weicher Bürste reinigen. Nicht klopfen. Direkte Sonneneinstrahlung ist nur für Latexmatratzen ab und zu ratsam. Bei abnehmbaren Matratzenbezügen Pflegehinweise beachten. Versteppte Wolle, auch in abnehmbaren Bezügen, kann nicht gewaschen werden. Aus hygienischen Gründen sollten Sie Ihre alte Matratze nach etwa 8 Jahren gegen eine neue tauschen. Tägliches Aufschütteln der Kissen und Federbetten muss sein, um Ihre Stütz- bzw. Klimafunktion zu erhalten. Kopfkissen sollten Sie alle zwei Jahre, Decken alle sechs Jahre vom Fachmann reinigen lassen. Für den Lattenrost genügt einfaches Staubwischen oder Abwischen mit einem nicht zu feuchten Lappen. Quietschende Scharniere werden durch einfaches Ölen wieder geräuschlos.
Welche Materialien leisten was? Neben dem Matratzenkern ist die Mantelschicht entscheidend für ein gesundes Bettklima, nämlich regelmäßigen Feuchtigkeits- und Temperaturausgleich. Immerhin transpiriert man 0,2 bis 1,0 l Feuchtigkeit jede Nacht. Davon werden ca. 20% in die Matratze abgegeben, der Rest verdunstet oder wird vom Bettzeug aufgenommen. Baumwolle oder Baumwollwatte speichert Wärme gut, kann viel Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben, ist sehr reißfest und atmungsaktiv. Allergikerfasern wie z.B. Quallofil, Polyester etc. werden immer gefragter. Die Bezüge sind waschbar, die Materialien antiallergisch. Rosshaar aus Pferdemähnen und Schweif ist für Druckausgleich und Dämpfungslage zuständig. Schurwolle ist sehr elastisch, atmungsaktiv und wärmeisolierend. Durch die kräftige Kräuselung und Bauschkraft der feinen Schafhaare wirkt das Vlies als "Klimazone" in der Matratze. Kamelhaar ist in seinen Eigenschaften der Schurwolle sehr ähnlich, aber hochwertiger. Kokosfasern haben stützende Funktion, sind widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, bruchfest, dabei atmungsaktiv und leicht. Latexierter Kokos ist eine Veredelungsstufe der Kokosfaser, sehr stabil und wird als Dämpfungslage verwendet.
Der Lattenrost kann alles oder nichts aus der Matratze machen. Der Lattenrost sollte sich nach oben wölben. Die Lamellen sollten einzeln am Rahmen angebracht sein; ihr Abstand darf nicht zu groß sein, damit die Matratze keine Mulden bilden kann. In Kappen gelagerte Lamellen, die durch Gelenke zu den Seiten hin beweglich sind, passen sich dem Körper besser an. Bei aufwendigeren Ausführungen sind einzelne Leisten zu verstellen, um Gewichtszonen auszugleichen.
Jedes Schlafsystem sollte individuell angepasst sein. Schlafsystem nennt man die Kombination von Matratze und Lattenrost. Der Härtegrad hängt von Ihrem Körpergewicht und Wohlbehagen ab. Sie finden die richtige Matratze durch Probeliegen heraus. Und durch Fachberatung, zumal nicht jede Matratze für jeden Lattenrost geeignet ist. In jedem Fall muss der Körper so stark unterstützt werden, dass die Wirbelsäule ihre natürliche S-Form behält und die Bandscheiben ihre verbrauchte Flüssigkeit wieder "auftanken" können.
Die wichtigsten Stoffarten: * Flachgewebe: Bieten eine breite Farbpalette in modernen, jugendlichen Dessins und interessanten Webtechniken. Chenille-Bezugsstoffe zeichnen sich durch ihre weiche Oberfläche und baumwollähnlichen Eigenschaften aus. Sie zeigen je nach Lichteinfall hellere oder dunklere Stellen, die keine Fehlerscheinungen, sondern typisch für diesen Stoff sind. Bei Flachgeweben ist eine Pillingbildung möglich. * Velours: Ein strapazierfähiges und samtweiches Material. Sitzspiegelungen und Florlagenveränderung gehören zur Veloursoptik und sind typisch. * Lederlook: Bezugsmaterial in Lederoptik. Atmungsaktiv und hautfreundlich mit breiter Farbpalette für ein breites Modellspektrum. * Microfaser „Feel!“: Dieser moderne, anschmiegsame Bezug ist pflegefreundlich, fleck- und schmutzabweisend ausgerüstet und dabei luftdurchlässig und auffallend schön. * Flock-Velours: Produkte in eleganter Festigkeit und angenehmen Griff. Kontrastierende Farben vermitteln eine schillernde Optik und ergeben je nach Lichteinfall einen Hell-Dunkel-Effekt. Je nach Florhöhe sind Sitzspiegelungen typisch.
Lederpflege-Video
Die richtige Pflege für den Stoff. Regelmäßiges Ausbürsten mit einer weichen Bürste oder Absaugen mit der Polsterdüse gehören natürlich zur Grundpflege für alle Stoffarten. Immer in Strichrichtung arbeiten! Beachten Sie unbedingt die Reinigungsvorgaben der Hersteller, vor allem beim Flecken entfernen. Jedes Material verlangt eine spezielle Behandlung. Leinen nicht mit Wasser behandeln, sonst entstehen hässliche Ränder. Seide nur chemisch reinigen! Nie Wasser anwenden, da sich Flecken bilden. Synthetische Chemiefasern: staubsaugen mit der Polsterdüse genügt zur Pflege. Trockenflecken ausbürsten. Feuchte Flecken lassen sich mit einem Küchentuch gut aufnehmen, danach mit einem nicht zu nassen Tuch und leichter Feinwaschmittellösung behandeln. Manche Stoffe neigen zur Pilling-Bildung. Die kleinen Knötchen entstehen z.B. bei Baumwoll- oder Viskose-Flachgeweben sowie bei der Reibung von Natur- und Kunstfasern. Dieser natürliche Gebrauchseffekt ist kein Grund zur Reklamation.
Welches Leder ist eigentlich... * Anilinleder (naturbelassen) nimmt sofort die Körperwärme an und ist dadurch sehr anschmiegsam. Die offenporige Hautstruktur bleibt auch beim Einfärben vollständig sichtbar. * Semi-Anilinleder (leicht pigmentiert) sieht gleichmäßiger als Anilinleder aus, weil es dünn mit Pigmentfarbe überzogen ist. Die offenporige Hautstruktur bleibt jedoch erkennbar. * Pigmentiertes Leder ist vollständig mit Pigmentfarbe abgedeckt, sodass das natürliche Narbenbild unter der Farbschicht verschwindet. Durch die Färbung sind Wärmeaufnahme und Temperaturregulierung etwas beeinträchtigt. Diese Leder sind aber besonders strapazierfähig. * Nubukleder gehört im Unterschied zu den Glattledern zu den Rauledern und entsteht durch den feinen Anschliff der Narbenseite von Glattleder (also der Außenseite der Tierhaut). Es ist transparent gefärbt und hat eine pfirsichhautartige Oberfläche. Nubuk kann geprägt oder bedruckt werden. Im Gebrauch entsteht meist eine typische Patina.
Die richtige Lederpflege... ...ist ganz einfach. * Stauben Sie Ihre Ledermöbel einfach ab. Den Staubsauger nur mit der kleinen Rundbürste verwenden, auf keinen Fall mit der Fußbodenbürste. Regelmäßiges Abbürsten gehört zur Grundpflege. * Etwa alle 6 Monate benötigt das Ledermöbel eine spezielle Pflege mit besonderen Reinigungsmitteln, damit das Leder geschmeidig bleibt und nicht brüchig wird. Gerade naturbelassene Leder brauchen mehr Pflege als pigmentiertes Leder, da diese sonst hart werden und austrocknen. Auf keinen Fall verwenden: Schuhcreme oder andere Poliermittel zur Pflege, synthetisches Waschmittel, Fleckenentferner, Terpentin, Lösungsmittel. Bei hartnäckiger Verschmutzung glatter Lederbezüge hilft Kernseife in lauwarmem Wasser aufgelöst. Mit einem weichen, gut ausgewrungenen Lappen anwenden. Nicht mit klarem Wasser nachspülen, die Seifenreste halten das Leder geschmeidig. Vermeiden Sie starkes Reiben. Spezialleder sind mit wasser- und schmutzabweisendem Fleckenschutz ausgerüstet. Dennoch sollte jede Flüssigkeit unverzüglich entfernt werden. * Das gelegentliche Abreiben mit einem angefeuchteten Tuch entfernt nicht nur Staub aus den Poren, sondern sorgt auch für die nötige Feuchtigkeit. * Zur Reinigung von großen Flächen eignet sich destilliertes Wasser. So vermeiden Sie Kalkränder. * Achten Sie unbedingt auf die Lederart! Glattleder will anders behandelt werden als Rauleder. * Rauleder darf auf keinen Fall mit Lederreiniger behandelt werden. Unsere Fachverkäufer beraten Sie gerne.
Wichtige Holz-Pflegtipps Holz ist ein lebendiges Material, es „arbeitet“, als Reaktion auf Veränderung in Bezug auf Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Das ideale Wohnraumklima für Holz beträgt 18-20°C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50-60%. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden. Die richtige Pflege bei der Pflege von Holzmöbel ist entscheidend. * Holz unbehandelt: Hier genügt ein weißes, mit Seifenwasser angefeuchtetes Baumwolltuch, danach das Holz mit einem weichem Tuch abtrocknen. Sehr hartnäckige Flecken können Sie mit feinem Schleifpapier vorsichtig entfernen. * Holz gewachst: Gewachstes Holz ist sehr wasserempfindlich, daher nur mit einem feuchtem, weißen Baumwolltuch reinigen. Danach umgehend die gereinigte Stelle trocken reiben. Sollte einmal Flüssigkeit auslaufen, sofort mit Küchenrolle oder trockenem Tuch trocken tupfen. Wir empfehlen, die Möbel ab und zu neu zu wachsen. * Holz geölt: Feuchte Baumwolltücher mit Seifenwasser getränkt eignen sich optimal zur Pflege. Wir empfehlen, die Möbel alle 6 Monate mit einem geeigneten Öl aufzufrischen. Sollte einmal Flüssigkeit auslaufen, auch hier sofort mit Küchenrolle oder trockenem Tuch trocken tupfen. * Holz beschichtet: Zur Pflege genügt es, die Möbel bei Bedarf abzustauben oder mit einem weißen, feuchten Tuch abzuwischen. Wir empfehlen Seifenwasser zur Reinigung von beschichtetem Holz. * Holz lackiert: Pflegen Sie Ihre lackierten Möbel am besten mit einem weißen, feuchten Baumwolltuch und reiben Sie das Möbelstück anschließend trocken.
Hausstaubmilbe - Tipps und Hinweise * Bei Schlafraumtemperaturen von 18-20°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50% finden sich die geringsten Allergengehalte von Haus- und Mehlstaubmilben. * Lüften Sie regelmäßig und versuchen Sie im Schlafzimmer tagsüber die Temperatur bei ca. 15° zu halten. * Matratze, Polster und Decke sollten mit milbendichten (=allergendichten) Bezügen versehen werden. * Es gibt Matratzen, die eine milbendichte Sperrschicht eingebaut haben, die die ganze Matratze atmungsaktiv umhüllt * Wenn Polster und Decke nicht mit milbendichten Bezügen versehen sind, dann sollten sie aus Kunstfasern sein und alle 2 Wochen bei mindestens 60°C gewaschen werden. * Die Bettbezüge sollten alle 2 Wochen gewaschen werden. * Weitere Betten im Schlafzimmer des Allergikers sollten auch saniert werden. * Keine Plüschtiere (gegebenenfalls monatlich waschen oder 2 Tage ins Tiefkühlfach). Auch eine Behandlung im Wäschetrockner reduziert die Milbendichte. * Keine offenen Bücher- oder Kleiderregale. * Entfernen Sie Luftbefeuchter und Pflanzen aus Ihrem Schlafzimmer. * In der ganzen Wohnung sollte die relative Luftfeuchtigkeit im Bereich von 50% liegen. * Glatte, wischbare Böden bevorzugen. * Vorhänge sollten aus leichtem, waschbarem Material sein. * Bei Polstermöbeln sind Kunststofffüllungen und glatte Oberflächen günstig. * Staubsauger sollten mit milbendichten Feinstaubfiltern ausgestattet sein.
Schimmelpilze - Tipps und Hinweise * Lüften Sie kurz, aber intensiv. Öffnen Sie dazu alle Fenster und Türen. Kurze Stoßlüftung führt die in den Wänden gespeicherte Wärme nicht ab und der Wärmeverlust ist somit gering. Dauerhaft gekippte Fenster ermöglichen den notwendigen Luftaustausch dagegen nicht. * Größere Feuchtigkeit aus Dusche und Bad sollte nach außen "weggelüftet" werden. * Vermeiden Sie die Benützung von Belüftungs- und Klimaanlagen. Diese dienen den Schimmelpilzen oft als Aufenthaltsort und unterstützen die Verbreitung ihrer Sporen. * Achten Sie auf Schimmelpilznester hinter Schränken, Kacheln, Verkleidungen und Einbauten. * Möbel sollten einigen Abstand zu den Außenwänden haben, damit die Luft zirkulieren kann. * Entfernen Sie Topfpflanzen. Einige Schimmelpilze fühlen sich in Blumenerde besonders wohl. * Entfernen Sie vom Schimmelpilz befallene Gegenstände aus Ihrer Wohnung oder behandeln Sie die Flächen mit geeigneten Mitteln aus der Apotheke oder Drogerie.
Die Seele gesund erhalten - Lichtblicke in der Wohnung schaffen: * Stellen Sie, an immer wechselnden Plätzen in Ihrer Wohnung, bunte Gegenstände mit hellen, anregenden Farben auf. Zum Beispiel eine bunte Teekanne, oder eine Schüssel in Ihrer Lieblingsfarbe mit Obst. Solche Anblicke helfen, gute Stimmung zu schaffen und halten die Seele gesund. Wichtig, immer wieder wechseln, damit die belebende Wirkung erhalten bleibt, denn das Auge gewöhnt sich schnell an schöne Anblicke. * Verändern Sie Ihre Wohnung, den Jahreszeiten entsprechend. Jede Jahreszeit hat ihre ganz speziellen Farben. Im Frühling überwiegt helles frisches Grün, erste zartrosa Blüten auf den Bäumen, graziöses Blau. Der Sommer schimmert in goldenen Farben, denken Sie an das Goldbronze des Getreides. Der Herbst kann’s bunt, die Natur kleidet sich in den herrlichen Farbkombinationen. Der Winter liebt weiß, wie Schnee, aber auch feuriges Kaminrot, das wärmend wirkt. So unterstützen Sie die natürlichen Rhythmen, das tut der Seele gut! * Farben erzeugen Stimmungen. Räume, in denen orange Töne überwiegen, beleben uns, Räume, in denen grün dominiert, helfen uns, klar zu denken und kreativ zu sein, Räume, in denen blau dominiert, helfen uns, einen kühlen Kopf zu bewahren. Derselbe Raum kann warm und behaglich, mit einem anderem Licht auch distanziert und kühl wirken.
Lichtfarben beeinflussen maßgeblich das Raumklima. * Je weißer das Licht, desto sachlicher und frischer wirkt der Raum. * Weißes Tageslicht wirkt besonders erfrischend. * Verlängern Sie den Tag! Setzen Sie es überall dort ein, wo Sie aktiv sein wollen. * Bei der Zubereitung von Speisen in der Küche hilft Tageslicht, weil die Farben der Lebensmittel damit besonders natürlich wirken. * Auch im Badezimmer ist eine gute Farbwiedergabe empfehlenswert, z.B. beim Schminken. * Eine Faustregel sagt: 10 Watt pro Quadratmeter ergibt eine optimale Ausleuchtung. * Warmes Licht wirkt einladend und gemütlich. * Durch mehrere Lichtquellen wirkt ein Raum gemütlicher und Sie können die Stimmung beliebig variieren. * Eine tief hängende Leuchte über einem Esstisch wirkt einladend und bringt Ihre Gäste näher zusammen. * Pendel und Hängeleuchten sollten ca. 60 cm über der Tischfläche, knapp über Augenhöhe sitzender Personen, angebracht werden. * Das Licht blendet nicht, wenn der direkte Einblick in die Leuchte vermieden wird.
Energie - Sparlampen Es ist nicht neu, dass Energiesparlampen wenig Strom verbrauchen und lange leben. Haben Sie schon einmal ausgerechnet, wie viel Strom Sie in 8 Jahren sparen, wenn Sie nur eine Standardlampe gegen eine Energiesparlampe mit gleicher Helligkeit austauschen? Sie werden überrascht sein. Energiesparlampe 12 Watt : Stromkosten in 8,000 Std. 16,32 €* Standardlampe 60 Watt : Stromkosten in 8,000 Std. 81,60 €* Beim Ersatz einer einzigen Standartlampe gegen eine Energiesparlampe sparen Sie über 65,00 €* bei 8,000 Std. Brenndauer.
*allen Berechnungen liegt eine durchschnittliche tägliche Brenndauer der Lampen von knapp 3 Stunden und einem Strompreis von 0,17 € / kWh zugrunde.
Wie pflege ich meinen Orientteppich? * Das Beste, was Sie Ihrem Teppich antun können, ist ihn zu benützen. * Einmal pro Woche in Florrichtung saugen genügt. Verwenden Sie keinen Klopfsauger. * Zwei- bis dreimal pro Jahr den Teppich verkehrt herum auflegen und die Rückseite absaugen. * Im Winter können Sie ihn, sollte es Schnee geben, ebenfalls verkehrt herum in den Schnee legen und leicht abklopfen. * Alle zehn Jahre sollten Sie den Teppich von einem Fachgeschäft waschen lassen. * Setzen Sie den Teppich nicht dem prallen Sonnenlicht aus. * Platzieren Sie die Ecke des Teppichs nicht zu nahe einer Türe. * Legen Sie Ihren Teppich möglichst auf einen glatten Boden und nicht auf einen Spannteppich, sonst wellt er sich. Abhilfe schafft das Anheften eines Lederstreifens beidseits an der Unterkante des Teppichs.
Wie pflege ich das Glaskeramik-Kochfeld? Sie sollten Ihr Glaskeramik- Kochfeld nach jeder Benutzung reinigen, da selbst kleinste Schmutzreste beim nächsten Einschalten festbrennen. Verwenden Sie nur die empfohlenen Reinigungsmittel. Stahlwolle, Putzschwämme und Pulver greifen die Fläche an. Leichte Verschmutzungen mit einem feuchten Tuch oder mit warmer Spülmittellauge entfernen, Spülmittelreste mit kaltem Wasser abwischen, gut nachtrocknen. Bei starken Verschmutzungen Spezialreiniger unverdünnt mit einem Haushaltstuch verreiben, einwirken lassen, sorgfältig mit kaltem Wasser abwischen und gut nachtrocknen. Verbliebener Reiniger könnte beim Wiederaufheizen aggressiv werden. Extra-Tipp: Flecken von übergekochtem Wasser beseitigen Sie mit Essig, Zitrone oder kalklösenden Mitteln. Zur Beseitigung von Verkrustungen gibt es im Fachhandel spezielle Glasschaber.
Arbeitsplatten in der Küche - Nicht nur die Optik entscheidet! Wichtig für Ihre Wahl sind hier unempfindliche, schlagfeste, hitze- und säurebeständige Eigenschaften. Hartgestein ist geeigneter als Sorten, die Kratzer, Abrieb und Flecken von Zitrone oder Kohlensäure bekommen. Granit dagegen verträgt sogar Zwiebelsaft. Auch glasiertes Lavagestein eignet sich gut, hat aber wie Granit seinen Preis. Massivholz-Flächen, perfekt verarbeitet und imprägniert, sind beliebt für ihre Naturschönheit, neuerdings auch in Kombination mit Metallen. Platten aus Mineralstoff/ Kunstharzmischungen (Corian) sind für jeden Gestaltungswunsch offen, nahtlos zu verbinden und porenfrei, also absolut hygienisch und pflegeleicht. Keramikfliesen sollten im Grundmaterial aus Steinzeug bestehen und säurefest verfugt sein, dann sind sie pflegeleicht. In jedem Fall die Hersteller-Empfehlungen beachten!
Welcher Kochtopf ist der richtige? Der Boden ist das Herz des Topfes. Für ihn gibt es eine zentrale Aufgabe, die gleichmäßige Wärmeaufnahme, -verteilung und –speicherung. Töpfe müssen dafür gleichmäßige Materialbeschaffenheit in ihren Böden aufweisen und auch während des gesamten Kochvorganges auf dem Kochfeld aufliegen. So können Sie ihren Boden testen: streuen Sie etwas Mehl gleichmäßig in Ihren Topf ein und beobachten Sie die Bräunung des Mehls auf der gesamten Fläche. Nur eine einheitliche Bräunung signalisiert gleichmäßige Wärmeaufnahme, -verteilung und –speicherung. |